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Grundregeln der Pferde-Fütterung

Die Futteraufnahmegeschwindigkeit.

Großpferde benötigen für die Aufnahme von 1 kg Heu ca. 40 Minuten, von 1 kg Kraftfutter ca. 10 Minuten.

Werden diese Werte ständig erheblich unterschritten, ist mit Zahnschäden (z.B. Hakenbildungen) zu rechnen und das Gebiß entsprechend zu überprüfen.

Wesentliches Unterschreiten der Normen findet man bei zu hastiger Aufnahme. Ist dieses durch Neid bedingt, sind die Pferde in anderer Reihenfolge aufzustellen oder es ist ein Sichtschutz anzubringen. Auch eine häufigere Zuteilung kleiner Futtermengen kann hier Abhilfe schaffen.

Die Futterzuteilung sollte immer pünktlich und zur gleichen Zeit erfolgen.

Die Fütterung sollte mindestens zwei-, besser dreimal am Tag vorgenommen werden. Grundsätzlich sollte man über das Litergewicht des Kraftfutters informiert sein, um entsprechende Dosierungen durchführen zu können.

Heiler Hafer differiert im Litergewicht von unter 500 g/Liter bis über 600 g/Liter.

Die Trinkwasserzuteilung per Hand erfolgt vor der Kraftfutterzuteilung.

Der Trinkwasserbedarf des Pferdes ist stark erhöht bei Flüssigkeitsverlusten über Schweiß oder Milch. Bei Pferden ohne diese Verluste beträgt der Bedarf pro kg aufgenommene Futtertrockensubstanz Rauhfutter 3,5 Liter, Kraftfutter 3 Liter.

Das Pferd benötigt zum ungestörten Ablauf der Verdauungsvorgänge unbedingte Ruhe während der Futteraufnahme und 1 Stunde danach. So kann man die Futterverwertung verbessern und eine Kolik vermeiden.

Futterumstellungen sind allmählich vorzunehmen.

Während derartiger Maßnahmen sind die Pferde besonders Sorgfältig zu beobachten.


Auf die Hygiene in Futtertrog und Pferdetränke ist besonders Wert zu legen.

Nach Möglichkeit sollten Selbsttränken nicht in unmittelbarer Nähe der Futtertröge angebracht sein, da hier von den Pferden während der Futteraufnahme ständig Wasser aufgenommen wird, zu Lasten der Speichelproduktion.

Pferdetränke und Futtertrog werden besonders mit Futterbrei verschmiert, der leicht Nährboden für Keime wird.

Rauhfutter (Heu und Stroh) muß sorgfältig überprüft werden auf Schimmelpilzbefall.

Entsteht beim Aufschütteln Staub, ist dieser durch Anfeuchten des Rauhfutters vor der Verfütterung zu binden. Ratsamer ist es, qualitätsvollere Futtermittel auszuwählen.

Futtermittel dürfen nicht direkt auf Betonböden ohne Isolation (Stroh, Pappe, Holz, Luft durch Lattenrost) gelagert werden.

In der hohen Luftfeuchtigkeit der Stallung kann es ebenfalls schneller zur Verderbnis kommen, so daß nur eine kurzfristige Lagerung (zum alsbaldigen Verbrauch) anzustreben ist.

Silos sollten möglichst vor jeder Füllung kontrolliert und gesäubert werden.

Neben der Wurmbehandlung ist die Zahnkontrolle eine unbedingt notwendige Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Tierarzt.

Der Kot der Pferde sollte regelmäßig kontrolliert werden.

Hierbei sollte man vor allem auf die Konsistenz achten, auf ungewöhnliche Geruchsentwicklung oder irgendwelche anderen Abweichungen, die für das betroffene Pferd nicht normal sind.

Der Kot eines Pferdes ist ein guter Indikator, mit dessen Hilfe man mögliche Schwierigkeiten früh und rechtzeitig erkennen kann.

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